Fitness-Lexikon von A bis Z
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Abf?lschenEine technisch unsauber ausgef?hrte ?bung. Ziel des Abf?lschens ist es, noch einige zus?tzliche Wiederholungen zu schaffen, als es mit einer sauberen Ausf?hrung m?glich w?re, um den Wachstumsreiz des Muskels st?rker anzuregen.
AdipositasFettleibigkeit oder auch Fettsucht genannt. Starkes ?bergewicht, welches durch eine ?ber das normale Ma? hinausgehende Vermehrung des K?rperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist.
Aerob / Anaerob (Training)Im Bereich des Ausdauertrainings wird zwischen dem aeroben und dem anaeroben Bereich unterschieden. Dieser Bereich wird durch die Intensit?t der Belastung festgelegt und ?ber die Herzfrequenz gemessen. Der aerobe Bereich liegt bei 70 - 80% der maximalen Herzfrequenz. Dieser Bereich ist ideal f?r das aerobe Training (Ausdauertraining) geeignet. Der anaerobe Bereich liegt bei ca. 80 - 90% der max. Herzfrequenz. Im anaeroben Bereich kann kurzfristig trainiert werden um eine hohe Leistungssteigerung zu erreichen. Bei l?nger anhaltender Belastung im anaeroben Bereich erm?det und ?bers?uert der Muskel sehr schnell.
Agonist / AntagonistDer Muskel welcher die Bewegung aktiv bestimmt, wird als Agonist bezeichnet. Der Antagonist ist der "Gegenspieler". Er erm?glicht es, dass der Agonist wieder in seine Ursprungslage zur?ckkehren kann. Beispiel Armbeugen: Hier wird der Bizeps zum Agonist - er bestimmt die Richtung. Der Trizeps ist in diesem Fall der Antagonist, denn er bewirkt, dass sich der Bizeps wieder dehnen kann.
Aminos?urenAminos?uren bezeichnen die kleinsten Bausteine der Proteine (siehe Protein). Es gibt Aminos?uren welche der K?rper selbst herstellen kann. Die meisten Aminos?uren m?ssen allerdings ?ber die Nahrung zugef?hrt werden.
BBPGezieltes Training f?r Bauch, Beine und Po.
BizepsZweik?pfiger Armbeuger-Muskel (Musculus biceps brachii). Skelettmuskel des Oberarmes. Der Name stammt von seinen beiden Muskelk?pfen (Caput longum - langer Kopf und Caput breve - kurzer Kopf). Der Muskel reicht vom Schulterblatt bis unterhalb der Ellenbeuge.
BMIDer Body-Mass-Index (BMI) ist eine Ma?zahl f?r die Bewertung des K?rpergewichts eines Menschen. Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des K?rpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe nicht ber?cksichtigt.
Creatin (Kreatin)Creatin ist eine k?rpereigene Substanz und spielt eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung des K?rpers.
Vor allem bei der Muskelkontraktion wird Kreatin in Form von Kreatinphosphat ben?tigt. Bei M?nnern enthalten die Muskeln im Ruhezustand ungef?hr vier Gramm Kreatin pro Kilogramm Muskelmasse. Diese Vorr?te k?nnen durch kurzzeitige zus?tzliche Kreatineinnahme erh?ht werden.
In der Nahrung kommt Creatin haupts?chlich in Fisch und Fleisch vor.
Als Nebenwirkung bei erh?hter Creatinzufuhr tritt meistens eine Gewichtszunahme ein, da Creatin Wasser in den Muskelzellen einlagert. Kraftsportler berichten von einem Kraftzuwachs durch die zus?tzliche Einnahme von Creatin. Ein ?berladen des K?rpers durch hohe Mengen an Creatin ist nicht m?glich, da der ?berschuss an Creatin ?ber die Nieren ungenutzt ausgeschieden wird.
DiDi?t bezeichnet eine spezielle Form der Ern?hrung, die in der Regel nach einem bestimmten Plan und ?ber einen bestimmten Zeitraum eingehalten wird. Di?ten werden h?ufig aus gesundheitlichen oder ?sthetischen Gr?nden eingesetzt. Beim Sport dient eine spezielle Di?t als erg?nzende Ma?nahme um den sportlichen Erfolg zu unterst?tzen.
EssentiellDer Begriff essentiell in der Ern?hrung bedeutet, dass es sich um lebensnotwendige Substanzen handelt, die der K?rper nicht selbst produzieren kann - ohne die er aber auch nicht funktionieren w?rde. Essentielle Substanzen m?ssen daher ?ber die t?gliche Nahrung zugef?hrt werden.
FettstoffwechselVerwertung der Nahrungsfette im Verdauungstrakt des K?rpers. Dazu z?hlen die Verdauung (Aufspaltung der Fette), Transport ins Blut und der Ab- und Umbau (Verstoffwechselung) des Fettes f?r die Energiegewinnung.
GrundumsatzDer Grundumsatz bezeichnet eine Energiemenge, die der K?rper pro Tag bei v?lliger Ruhe zur Aufrechterhaltung seiner K?rperfunktionen ben?tigt.
Der Grundumsatz des K?rpers wird zur Berechnung des t?glichen Kalorienbedarfs ben?tigt.
HormoneK?rpereigene lebenswichtige Botenstoffe, die zusammen mit dem Nervensystem Vorg?nge im K?rper wie z.B. Stoffwechsel, Wachstum usw. steuern und regulieren. Es gibt eine Menge verschiedener Hormone (z.B. Testosteron, Adrenalin)
Isolations?bungEine ?bung welche nur eine einzelne K?rperpartie beansprucht. Z.B.: Beinstrecken trainiert ausschlie?lich den Quadrizeps.
Isometrische ?bungGelenkschonende Muskel?bung. Gegendruck wird z.B. erzeugt indem man je nach ?bungsart gegen eine Wand, den Boden oder die H?nde aneinander dr?ckt.
Jo-Jo-EffektUnerw?nschter Effekt bei einer Vielzahl verschiedener Di?ten. Das w?hrend der Di?tphase verlorene Gewicht wird in kurzer Zeit wieder zugenommen und meistens sogar noch ein paar Kilo mehr. Die Ursache liegt meistens an einer zu einseitigen Ern?hrung, oder einer zu stark reduzierten N?hrstoffaufnahme w?hrend der Di?tphase.
KalorienMa?einheit zur Messung von Energie. Eine Kalorie entspricht der Menge an W?rme, die zur Erh?hung der Temperatur eines Kilogramms Wasser um 1 Grad Celsius ben?tigt wird.
Leistungsumsatz (auch Arbeitsumsatz genannt)Der Leistungsumsatz bezeichnet eine Energiemenge, die der K?rper pro Tag f?r alle Arbeiten (gehen, sitzen, Sport, Arbeit usw.) ben?tigt.
F?r die Berechnung des t?glichen Gesamtkalorienbedarfs des K?rpers wird der Leistungsumsatz zum Grundumsatz hinzugerechnet.
Milchs?ure (auch Laktat genannt)Milchs?ure entsteht bei schwerer (anaerober) T?tigkeit und ist f?r den sogenannten "Muskelkater" verantwortlich.
Michs?ure ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels im K?rper. Sie wird dann durch Sauerstoffzufuhr langsam wieder abgebaut.
Nahrungserg?nzungNahrungserg?nzungsmittel k?nnen einen zus?tzlichen Fl?ssigkeits- oder Energiebedarf decken. Bei erh?hter k?rperlicher Belastung oder durch Krankheit kann dieser erh?hte Energiebedarf gegeben sein.
OsteoporoseEine Erkrankung des Skelettsystems welche zum Verlust oder zur Verminderung von Knochensubstanz f?hrt. Die Folge dieser Erkrankung ist eine erh?hte Anf?lligkeit f?r Knochenbr?che.
ProteinProtein (Eiwei?) ist die Verbindung vieler Aminos?uren. Protein erf?llt viele wichtige Aufgaben im K?rper. Insbesondere f?r den Aufbau und Erhalt der K?rperzellen sind Proteine lebensnotwendig.
PyramidentrainingSpezielle Trainingsform welche aus einer Reihe von S?tzen einer beliebigen ?bung besteht, die mit unterschiedlichen Gewichten und Wiederholungszahlen ausgef?hrt werden.
Z.B.:
1. Satz | 1 Wiederholung mit 95% des Maximalgewichtes,
2. Satz | 2 Wiederholungen mit 90% des Maximalgewichtes,
3. Satz | 3 Wiederholungen mit 85% des Maximalgewichtes usw?
Qigong (Chigong)Eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von K?rper und Geist.
Regeneration (Erholung)bezeichnet die Wiederherstellung der normalen Leistungsf?higkeit des K?rpers oder einzelner Teilbereiche des K?rpers nach Ersch?pfung oder Sch?digung.
RezeptorenLeiten Informationen aus Sehnen, Muskeln und Gelenken an das Gehirn weiter.
SatzMehrere Wiederholungen am St?ck bilden einen Satz.
Beispiel: F?hrt man 15 Kniebeugen an einem St?ck aus und macht danach eine Pause, dann bilden diese 15 Wiederholungen einen Satz.
SupersatzKombiniertes Training von 2 Muskelgruppen.
Beispiel: Ein Satz f?r Muskelgruppe 1 (z.B. Beine) wird bis zum Versagen trainiert. Ohne Pause folgt direkt im Anschluss ein Satz f?r Muskelgruppe 2 (z.B. Brust).
TrizepsDreik?pfiger Oberarmmuskel (Musculus triceps brachii) an der R?ckseite des Oberarms. Der Trizeps hat seinen Namen von den 3 Muskelk?pfen (Caput longum - langer Kopf, Caput mediale und Caput laterale). Der Muskel reicht vom Schulterblatt bis zur Elle am Unterarm.
?bers?uerungBei schwerer (anaerober) T?tigkeit entsteht im K?rper Milchs?ure in Folge
des Stoffwechsels. Milchs?ure wird im Muskel zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut. Wenn die Belastung des Muskels so hoch ist, dass die Ansammlung der Milchs?ure schneller erfolgt als der Abbau, dann kommt der Muskel in den Zustand der ?bers?uerung.
Der Grad der ?bers?uerung kann gemessen werden um die Leistungsf?higkeit eines Sportlers zu beurteilen.
?bertraining?bertraining ist eine ?berlastung des K?rpers die durch andauernde zu hohe Belastung hervorgerufen wird. Zu geringe Ruhephasen, zu intensives Training, Schlafmangel oder falsche Ern?hrung k?nnen beispielsweise f?r eine solche ?berbelastung verantwortlich sein.
?bertraining macht sich h?ufig durch Gewichtsabnahme, innere Unruhe und Appetitlosigkeit bemerkbar. Durch vermehrten Schlaf, l?ngere Erhohlungsphasen und eine Abwechslung im Alltag und im Training lassen sich die Erscheinungen des ?bertrainings gut beheben.
VitamineOrganische Verbindungen die der K?rper nicht als Energietr?ger, sondern f?r andere lebenswichtige Funktionen ben?tigt. Die meisten Vitamine k?nnen vom K?rper nicht selbst hergestellt werden und m?ssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden.
WalkingBezeichnet eine schonende Ausdauersportart. Der Hauptunterschied zum Jogging besteht darin, dass beim Walking niemals beide F??e gleichzeitig vom Boden abheben und der einzelne Fu? immer vollst?ndig aufgesetzt wird.
Warm UpKurzes Training mit dem Ziel Muskeln und Sehnen aufzuw?rmen und den Kreislauf etwas in Schwung zu bringen. Beim Warm Up sollten allerdings noch keine Erm?dungserscheinungen der Muskeln auftreten.
WellnessMit Wellness wird der Trend zum K?rpergef?hl, Fitness und Wohlbefinden umschrieben.
YogaAltes indisches ?bungssystem zur Erlangung von Harmonie und zur Erweiterung des Bewusstseins. Die bekannteste Yoga-Art ist das sogenannte Hatha Yoga.
ZirkeltrainingBeim Zirkeltraining werden ?bungen an verschiedenen Stationen durchgef?hrt. An jeder Station ist eine spezifische ?bung zu absolvieren. Zirkeltraining schult je nach Ausf?hrungsart schwerpunktm??ig die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit oder Schnelligkeit.